Die Winterhärtezone für Holzhau / Erzgebirge
Sie richtet sich nach der tiefsten gemessenen Temperatur eines Jahres. Meist ermittelt man aus den Werten der letzten 30 Jahre den Durchschnitt und ordnet dem errechneten Wert eine Winterhärtezone zu. Dafür gibt es international genormte Tabellen.
Die Winterhärtezone 1 deckt alle Temperaturen unter -45 °C ab. Die Winterhärtezone 10a schwankt um den Gefrierpunkt. Die Winterhärtezone 10b wird für Gebiete zugeteilt, in denen es im Winter frostfrei bleibt. In der Winterhärtezone 11 darf es im Winter nicht kälter als +6,5 °C werden.
Je niedriger die Winterhärtezone, desto winterhärter müssen Kulturpflanzen sein, die man sich anschaffen möchte. Beispiele:
- Gemeine Fichte: Winterhärtezone 2 (bis etwa -45 °C)
- Wein je nach Sorte: 5-7 mit Frostschutz (bis maximal -25 °C)
- Rosen: 7-8 mit Frostschutz (bis maximal -17 °C)
- Kamelie: 7 mit Frostschutz
- Zum Vergleich Tomaten: Winterhärtezone 9. Es darf im Winter nie kälter als -7 °C werden, um klimatisch in die WHZ 9 eingestuft zu werden.
Durch die künstliche Beschneiung am Skilift Holzhau bilden sich bis in das Frühjahr hinein zusätzliche Abkühlungsflächen, welche das Mikroklima im Freiberger Muldental messbar beeinflussen.
Ein weiterer Faktor, welcher das Mikroklima in der Ortsmitte von Holzhau negativ beeinflußt, ist der Fichtenbestand auf dem "Morgenstein" (Schwarzer Buschweg). Fichten wachsen pro Jahr um 1-2 Meter und verursachen eine zunehmende morgendliche Verschattung, vor allem in den Jahreszeiten mit tief stehender Sonne.
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